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20. November 1935 - Nationalsozialistische Töne im Sauerländer Schützenbund

Protokoll über die in Arnsberg stattgefundene Sitzung des Schützenbundes für das kurkölnische Sauerland. Im obersten Führerrat war Mitglied der Attendorn W. Zanders.
Bundesoberst Beule aus Grevenbrück sagte in seiner Eröffnungsansprache, dass die sauerländischen Schützenvereine in nationalsozialistischer Front ständen und stehen müssten. Schon durch die beim 1. Sauerländischen Bundesschießen in Attendorn 1930 gegen den Kulturbolschewismus gefasste Resolution seien wir Schrittmacher des Nationalsozialismus geworden, der gewaltige Erfolge zu verzeichnen habe: durch Niederschlagung des Kommunismus etc., Wiederaufbau der Wehrmacht, Ordnung der Finanzen in Staat und Gemeinde und endlich durch Zuführung von 5 Millionen Arbeitslosen in Arbeit. Wir müssten treu zum heutigen Staate stehen und würden die heute zur Beratung stehenden, vom obersten Führerrat bearbeiteten Satzungen beweisen, wie wir das alte Brauchtum der Schützenvereine, die vor Errichtung der Wehrmacht Haus, Hof und Vaterland wehrhaft schützten, in Liebe zur sauerländischen Heimat hoch und heilig hielten und in klaren Richtlinien mit dem 3. Reich mar-schierten.

Quelle: Stadtarchiv Attendorn, Depositum Schützengesellschaft, Akte SG 65, Seite 259 .

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